Pferdeosteopathie
1 – Was ist Osteopathie
Die osteopathische Behandlung, von A.T. Still gegründet, ruht auf dem Prinzip, dass nur ein Lebewesen, dessen Körperteile physiologisch gesehen völlig frei sind, ein funktionnierenden und gesunden Organismus erhalten kann.
Einschränkungen der Bewegungsfreiheit können in der Tat zu kompensatorische Mechanismen führen, was wiederum zu übermäßigen oder falschen Belastungen auf andere Regionen oder Störung der Mikrozirkulation führen kann. Die Osteopathie muss also versuchen, den Verlust der Mobilität zu diagnostizieren und ihn durch Manipulation zu entfernen, so dass der Körper sein Gleichgewicht wiedererlangt und diese Mängel verschwinden.
Die Osteopathie ist eine manuelle Therapie, die die Behandlung von erlittenen Traumen, verursacht durch den Organismus, der Läsion und der daraus resultierenden Entschädigungen ermöglicht. Es gilt daher auch für jedes Pferd, Fohlen oder älteres Pferd, erkrankte Pferde oder Pferde für Sport und Freizeit. Unabhängig von der Tätigkeit oder des Alters kann ein Pferd an Traumen leiden, verursacht durch Verletzungen der Wirbelsäule, die zu Verstopfungen führen können sowie krampfhafte Schmerzen, Lahmheit, die Unterstützung der Osteopathie brauchen...
Die Osteopathie ist Mittel von der bis jetzt bekannten Krankheitspflege. Diese Techniken der Humanmedizin wurden von Dr. Andrew Taylor Still im 19. Jahrhundert entwickelt. Diese Untersuchungs- und Behandlungsmethode wurde in Frankreich in den 70er Jahren eingeleitet, vor allem in der Welt des Rennsports.
Die Pferdeosteopathie hilft dem Pferd seine Gesundheit und seine körperlichen und sportlichen Fähigkeiten durch verschiedene manuelle Techniken zu erhalten. Es baut das Gleichgewicht vom Körper des Pferdes sowie die Mobilität, wichtig für seine Vitalität, wieder auf. Der Therapeut kümmert sich nicht nur um die Anzeichen des Unwohlseins des Pferdes. Ihm ist seine Umwelt, seine Stimmung und das Ziel seines Reiters wichtig. Heutzutage ist die Pferdeosteopathie in allen Disziplinen des Reitsports immer öfters vertreten und gewinnt immer mehr Anhänger aus der komplementären Medizin.
In vielen Ländern, darunter Deutschland, ist es üblich, die Pferde dem Osteopathen zu zeigen und dies routinemässig und zur Vorbeugung. Für Pferde im Hochleistungssport sowie für Pferde im Freizeitbereich.
2 – DIE OSTEOPATHISCHE LÄSION
Die osteopathische Läsion, die auch « somatische Dysfunktion » genannt wird, könnte man als Mangel an Harmonie auf der Ebene der Mobilität von jedem verbundenen Element definieren.
Es wird eine Einschränkung der Mobilität eines oder mehrerer Gelenke oder eine oder mehrere Gewebe und in eine oder mehrere physiologische Parameter der Bewegung in ihrer Qualität und Quantität definiert. Es ist durch eine verringerte Mobilität oder Verlust der Beweglichkeit des Gewebes an ein anatomisches Element ausgedrückt (Knochen, Sehnen, Eingeweide, Faszie ...) und die Ergebnisse in lokalen Phänomene oder Erscheinungen in einer Entfernung:
- Empfindlichkeit der Muskeln oder der Wirbel
- Hyper-Reizbarkeit durch Verhaltensmodifikation der Muskel
- Änderung der Gewebetextur und Muskeln und Haut,
- Änderungen in der lokalen Durchblutung und den Austausch zwischen Blut und Gewebe,
- Änderungen der vegetativen und viszeralen Funktionen.
Die ZNS-Nerven beeinflussen die Bedingungen von Geweben und Organen durch das Spiels der Hemmungen und Erleichterungen
- Eine osteopathische Läsion:
Dies ist ein Verlust der Mobilität eines Elements relativ zu einer anderen, die durch Muskelkontraktionen erhalten wird. Die vertebralen Blockaden sind eine leichte Dysfunktion des Wirbelkörper-Segments, die mechanisch und reflektorisch sind. Jegliche Änderungen an einer Wirbelsäulenverkrümmung ist eine Krankheit, die die allgemeine Haltung beeinflusst.
3 – VERLAUF EINER OSTEOPATHISCHEN UNTERSUCHUNG
Wie verläuft eine Untersuchung …. ?
- Vor jeder osteopathischer Untersuchung wird eine allgemeine klinische Untersuchung vorgenommen, die die Pathologien der konventionellen Medizin oder Chirurgie beseitigt.
- Eine dynamische Untersuchung des Pferdes in Bewegung zweistufig und im Kreis mit zwei Händen, auf einer Acht wird durchgeführt, was dabei hilft, die Einschränkungen der Mobilität, Gesichts-und Muskelverspannungen, Wirbelsäulen-Dysfunktion, ob die eine Hüfte höher als die andere ist usw, hervorzuheben
- Danach führt der Osteopath Palpationstest auf dem ganzen Körper durch : normale Berührungen sowie propriozeptive Berührungen (MRP).
Die Behandlung zielt darauf ab, alle wesentlichen Dysfunktionen durch verschiedene Techniken zu entfernen:
- strukturelle Techniken
- funktionale Kompetenzen
(es st richtig, dass man, im Gegensatz zu den strukturellen Techniken, in Richtung der Veränderung geht und nicht gegen die Läsion, und dies sanftere Methoden sind.)
- V Technische Ausbreitung von Upleger.
Eine Untersuchung in der Pferde- und Hundeosteopathie :
Man muss wissen, dass eine Untersuchung drei Phasen beinhaltet :
- Die Tests sollen helfen, Krankheiten und erlittene Verletzungen, durch die das Pferd oder der Hund leidet, zu identifizieren.
- Die Manipulationen sollen helfen, die Läsion zu vermindern und die daraus verursachten Schmerzen und Störungen zu entfernen.
- Die Krankengymnastik soll helfen, das statische und dynamische Gleichgewicht wiederherzustellen, um zu verhindern, dass diese Läsion wieder auftritt.
Nach dieser Untersuchung ist es empfehlenswert dem Pferd und dem Hund einige Tage zum Erholen zu gewähren, damit diese wieder auf die Beine kommen und ihr Gleichgewicht wiederfinden. Ich bevorzuge es vor Ort zu sein, um ihnen noch mehr Müdigkeit und Stress zu ersparen. Daher kann ich längere Anreisen in Anspruch nehmen.
4 - WAN SOLL MAN EINEN OSTEOPATHEN IN ANSPRUCH NEHMEN
Wann soll man einen Pferdeosteopathen in Anspruch nehmen ?
Während der Untersuchung des Pferdes : um eventuelle Probleme der Mobilität oder Verletzungen zu erkennen. Ratschläge gleichzeitig
mit denen des Tierarztes und die des Hufschmied zusammenstellen.
>> Während der Dressur führt das Pferd seine Übungen nicht aus
Dressur : starrer Nacken (nimmt den Flansch nicht an): steifer Rücken unterm Sattel, mangelnde allgemeine Flexibilität, Schwierigkeiten zur Rythmusänderung.
Der Trab wird schwer vertragen. Das Pferd verteidigt sich plötlich bei Quer- und Längenbeanspruchungen. Enge Kreise, Zusammentreffen sowie die Übertragung auf das Bein sind für ihn schwierige Übungen wenn Rückenschmerzen vorhanden sind.
Bei der Piaffe ist es bei der Zusammenstellung problematisch, da eines seiner Hinterteile nicht so weit vorgeht wie das andere.
Bei der Übertragung auf das Bein will sich der Kopf nicht in entgegengesetz der Fahrtrichtung bewegen.
>> Während der "Transition", macht das Pferd ruckartige Bewegungen oder zeigt Schwierigkeiten bei der korrekten Wiederherstellung.
>> Bei einem "Piaffe" schafft das Pferd keinen hohen elastischer Trab, und es stellt ein Problem für Zusammenstellung, weil eines seiner Hinterbeine nicht genug nach vorne kommt.
>> Beim Beinwechsel in der Luft, kehrt das Pferd zum Trab oder zum Schritt zurück.
>> Während dem "Spin Galopp" schafft es das Pferd nicht mehr auf seine Hinterhufe runterzugehen.
>> Bei der « Übertragung auf das Bein » will sich der Kopf nicht entgegengesetz der Fahrtrichtung bewegen.
>> Es schupst den Flanschen weg oder nimmt ihn nicht an
>> Es will sich nicht auf eine Sémite beugen und bleibt starr.
>> Vor nicht rückgängige « Läsionen » stellt sich eine propylaktische Überwachung ein
Rennen (flach, Hindernis): knickt auf dem Greifer ein , keine Aktion, galoppiert schwer auf einem Bein, erholt sich schwer nach einem Fehler ... Rennen (Trab): steht nicht in der Reihe ...
CSO, Cross: lehnt ab und/oder überstürzt auf ungewöhnliche Weise, hat Schwiergikeiten kurz zu drehen ... Dressur: Mängel an Biegungen; entzweit; nicht genug Engagement, gibt schwer nach...
Das Pferd benutzt nicht seinen Rücken bei dem Hindernis.
Ausdauer : erholt sich nicht so gut wie vorher…
Spaziergänge : des Pfers senkt sich im Sattel, Bewegungsmängel, verliert an Moral…
Western : hat Schwierigkeiten seine Schultern und / oder seine Hüften zu bewegen, ist ungleichmässig bei seinen Bewegungen…
In allen Disziplinen :
>> Es versucht zu beissen oder sich zu stürzen, wenn man ihn den Sattel setzt.
>> Unter der Hand gibt das Pferd den Eindruck, dass sein Gebiss stört, hat einen harten Mund.
>> Es trabt oder galoppiert nicht mehr wie vorher, seine Leistungen senken.
>> Die Tage nach einem Wettbewerb sind schmerzhaft.
>> Einige Lahmheiten ziehen die Aufmerksamkeit an.
>> Das Pferd leidet unter Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Brachial-Neuralgie, Ischias-, Viszeral-Dysfunktion (von autonomen Reflex).
>> Nach einem Sturz, extrinsische Faktoren gelegentlich oder unfallsbedingt (Trauma, zieht schlagartig nach hinten).
>> Im Falle von Rückenschmerzen wie z.B. viszeralen Schmerzen. Einige viszerale Effekte können Schmerzen verursachen, die mit Schmerzen in der Wirbelsäule verwechselt werden können. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die viszerale somatische Sensibilitäten gemeinsamen Projektionen haben
>> Letztendlich, in regelmäßigen Abständen, zu präventiven Zwecken und damit das Pferd in guten Umständen arbeitet.
>> Gallopppferde : Verlust an Schub aus der Hinterhufe, kein Engagement, seine Leistung enverringern sich.
Die Gründe zu einer Untersuchung sind verschieden :
- das Pferd fällt, hängt in der Box fest
- Es beugt sich nicht mehr und ist sehr starr
- Es wurde jung stark überfördert
- der Reiter hat ein Problem an der Hüfte, cas nur zu wenigen Bewegungen führt
- es kann keine Drucke mehr ausführen
- es hebt seine Schulter nicht mehr, dreht sich zur Seite
- schlimme Folgen nach Abfohlen
Die Osteopathie kann also mehrere Rollen spielen :
- bei einem Fall / Trauma / Genesung
- Zucht : Begleitung der Stute und dem Fohlen nach der Geburt (Fall auf der Wiese, Ausgleich der vom Hufschmied behandelten Gleichgewichtsprobleme).
- nach Besuch des Pferdezahnarztes, um die durch die Zahnprobleme provozierten und vom Zahnarzt gelösten Ausgleiche zu richten (Beziehung zwischen Zahnprobleme und Beschwerden der Stellung).
- Begleitung der Pferde im Sportbereich um sie körperlich und physisch vorzubereiten, was ihnen eine Verbeserung der Leistung bringt; einen völliger Verlust der Muskel-, Artikulationsbeweglichkeit, sowie eine ligamentaire kann eine Ungleichheit des Organismus provozieren, was sich auf dem Niveau des Sports durch geringe Schmerzen äußern kann und was wiederum bis zu chronischen Problemen führen kann.
Auch für Fohlen ?
Natürlich, Fohlen fallen öfters hin beim Spielen. Es ist wichtig auch auf das kleinste Humpeln bei den Fohlen zu achten. Wenn das Fohlen in guten Umständen aufwachsen soll, ist es mehr als notwendig, dass es keine Verrenkungen weder im Rücken, noch auf der Schulter noch auf den Hüften hat.
Und ein älteres Pferd, kann ihm das guttun ?
Ein älteres Pferd wird nicht so gehandhabt wie ein junges. Weniger flexibe mit häufiger Arthrose, benötigt man hier « ruhigere » Techniken, ich nenne das « Gemütlichkeitsosteopathie ». Dadurch entspannen sich die Muskeln, die Steifheit wird gesenkt, also die Schmerzen, und darüberhinaus sind die inneren Organe funktionstüchtiger.
Somit kann es körperlich in Ruhe altwerden. Einige finden sogar ihre Jugend nach einer ostheopatischen Behandlung wieder.
Osteopathische Behandlung ersetzt nicht tierärztliche Behandlung, sondern ergänzt sie. Die Pferdeosteopathie heilt nicht alle Leide, bleibt aber in vielen Fällen wirksam. Es wird sowohl bei kleinen als auch bei großen Tieren angewandt. Pferde und Hunde sind die Tieren, bei denen am meisten osteopathischen Techniken angewendet werden.


















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